Normalerweise versuche ich ja Politik und Religion aus diesem Blog rauszuhalten aber diesmal möchte ich doch gerne den Aufruf zum Friedensmarsch gegen Gewalt und Terror in Köln teilen.
Genaugenommen geht es auch dabei nicht um Politik, sondern darum, gegen Gewalt und Terror unter dem Deckmantel des Islam zu demonstrieren.
Die Initiatoren rufen auf ihrer Seite http://www.ramadan-friedensmarsch.de sogar explizit dazu auf, auf Fahnen und politische Statements zu verzichten.

Nach jedem Terroranschlag werden Rufe laut, die Muslime, mögen sich doch bitte von den Terroristen distanzieren.

Meiner Meinung nach müsste man den Terroristen vorher irgendwie nahegestanden sein, um sich hinterher zu distanzieren, daher finde ich diese Rufe nach Distanzierung immer etwas befremdlich. Schließlich sind wir Deutsche auch nicht alle Nazis, obwohl leider viel zu viele „besorgte Bürger“ rumlaufen und rechtsextreme Hetze verbreiten. Habt ihr euch vom NSU-Terror distanziert bzw. hat das irgendjemand nach den Attentaten des NSU von den Deutschen verlangt?
Eine Demonstration, bei der Muslime und Nichtmuslime zusammen gegen den Terror und die Gewalt auf die Straße gehen, ist trotzdem erfreulich. Noch erfreulicher wäre es wenn möglichst viele Demonstranten zusammenkämen, unabhängig davon, welcher Religion sie angehören.

Die Liste der Unterstützer ist beachtlich und wird immer länger.

Daher auch mein Aufruf, falls ihr gerade in der Gegend seid, nehmt euch doch die Zeit, um ein Zeichen gegen den Terror zu setzen.

Teilt die Einladung zum Friedensmarsch unter dem Hashtag: #NichtMitUns

Vielen Dank für eure Unterstützung

 

 

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