…gibt es bei uns traditionell am 1. Januar, entweder schon kurz nach Mitternacht oder morgens zum Frühstück.

Die Brezel ist aus einem einfachen Hefeteig gemacht und nicht zu süß.

Das Rezept stammt aus dem Buch „Kouchn, Koichla, Kipfala Oberpfälzer Brauchtumsbackbuch quer durchs Jahr

Das Buch hat schon aus einem Heimatgefühl heraus einen festen Platz in meinem Kochbuchregal.

Die Rezepte darin sind nach dem Jahresverlauf sortiert. Die Neijohrsbrezn findet sich also ganz vorne 😉

Normalerweise ist das Rezept für eine große Breze gedacht, da wir dieses Jahr nur zu zweit feiern, habe ich die Zutaten halbiert, deswegen ist meine Neujahrsbreze etwas kompakter geraten.

So habe ich die Breze gemacht:

Man nehme:

  • 250g Mehl
  • 1 Ei
  • 100g geschmolzene Butter
  • 30 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 75 ml Milch
  • 1 Prise Salz
  • 1 Eigelb zum Bestreichen

So wird’s gemacht:

  1. Aus den Zutaten einen geschmeidigen Hefeteig kneten und den Teig abgedeckt etwa 30 Minuten ruhen lassen.
  2. Aus dem Teig drei Stränge von etwa 60 cm formen und diese flechten
  3. Den geflochtenen Strang zu einer Breze formen, mit dem Eigelb einpinseln und nochmal 20-30 Minuten gehen lassen.
  4. Im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad etwa 30 Minuten backen

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Die Brezenform wäre sicher besser zu erkennen wenn ich die komplette Teigmenge gemacht oder alternativ nur einen Teigstrang ohne flechten zur Breze geformt hätte, geschmacklich macht das aber keinen Unterschied 😉

Euch allen wünsche ich:

An Guatn und a guats Neis 😉

(muss ich nicht übersetzen, oder? 😛 )

 

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