… den unfertigen Wein nennt man in jeder Region anders auch der Geschmack unterscheidet sich natürlich je nach Rebsorte und Gärstufe.

Die Herstellung ist aber immer gleich:

Die Trauben werden gepresst und der Traubenmost wird vergoren, der ganz frische Most schmeckt noch schön süß, je länger der Most vergoren wird desto herber und alkoholhaltiger wird er und desto mehr prickelt er auf der Zunge.

Wer eigene Trauben im Garten hat, kann diese natürlich auch zu neuem Wein verarbeiten, das ist recht einfach und auch nicht mit hohen Anschaffungskosten verbunden.

Man braucht dazu:

  • Weintrauben
  • saubere Flaschen oder Gärballon
  • pro Flasche einen Gärspund
  • evtl. Weinhefe für eine sichere Gärung (funktioniert aber auch ohne)

So wirds gemacht:

  1. Die Trauben waschen und kalt entsaften, entweder mit einer Spindelpresse,einem Passiertuch oder einem Slowjuicer. Wichtig: die Kerne sollten dabei nicht zerstört werden, das wirkt sich negativ auf den Geschmack aus.
  2. 3 kg Trauben ergeben etwa 1,5 – 2 Liter frischen Traubensaft.
  3. Dann den Saft in ein sauberes Gärgefäß füllen, z. B in zwei leere saubere Weinflaschen.
  4. Falls ihr Weinhefe verwendet, diese nach Packungsanleitung abwiegen und dazu geben, die Hefe sorgt für eine sichere Gärung. An den Trauben haften verschiedene Pilze und Bakterien und ohne Hefe könnte der neue Wein verderben, bevor er gärt, je nachdem welche Pilze/Bakterien in der Mehrzahl sind, ist mir aber noch nicht passiert bisher. Normalerweise fängt der Most ganz von selbst an zu gären, auch ohne Hefe als Starter 😉
  5. Nach oben etwas Luft lassen, die Flaschen verschließen und mit einem Gärspund/Gärröhrchen versehen und das Gärröhrchen mit Wasser befüllen. Es darf keine Luft von außen in das Gärgefäß dringen, aber die überschüssige Luft muss aus dem Gefäß entweichen können, dafür sorgt eben das Gärrohr, bzw. das Wasser darin.
  6. Die Flaschen bei Zimmertemperatur stehen lassen und einmal am Tag vorsichtig durchschütteln, damit der Bodensatz aufgewirbelt wird.
  7. Nach wenigen Tagen sollten sich kleine Bläschen bilden. Der Federweißer ist fertig und wird immer mehr Alkohol bilden, je länger man ihn stehen lässt.

Dazu passt ein leckerer Zwiebelkuchen oder Flammkuchen 😉

Wie heißt der neue Wein denn bei euch und was esst ihr so dazu?

Versucht doch einfach mal den neuen Wein selber zu machen, ich würde mich über Rückmeldungen und Berichte dazu freuen 😉

 

 

 

 

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