…. oder Frikadellen, Bratlinge, Laiberl, Patties, wie auch immer man sie nennen mag, sind für uns ein adäquater Ersatz für Fleischpflanzerl.

Natürlich schmecken sie nicht nach Fleisch aber sie sind schön würzig, haben eine angenehme Konsistenz (außen knusprig innen weich), sehen lecker aus und schmecken auch noch lecker.

Selbst mein Mann, der nach dem Motto „Fleisch ist mein Gemüse“ lebt, mag die Quinoa Pflanzerl sehr gerne. Wir essen sie als Beilage oder Hauptgericht, mit Joghurt-Feta Dip oder als Burger zwischen zwei Brötchenhälften eingeklemmt.

Durch Burger bin ich überhaupt erst darauf gekommen Quinoa zu testen weil es bei MCDonalds zeitweise mal einen sehr leckeren vegetarischen Burger gab, bei dem das Patty aus Quinoa hergestellt wurde. Leider gibt es den nicht mehr, wurde wohl zu wenig nachgefragt. Schade eigentlich 😦 Aber es gibt ja fast nichts, was man in der Küche nicht irgendwie selber machen kann, also habe ich mir Quinoa gekauft und im Internet nach Rezepten gesucht und herumprobiert.

Quinoa ist ja eines der aktuell angesagten „Superfoods“, normalerweise halte ich nix von dieser Bezeichnung aber bei Quinoa trifft sie irgendwie zu. Quinoa ist durch den relativ hohen Proteingehalt ein sehr guter und gesunder Fleischersatz und kann sogar in Deutschland, bzw. Europa angebaut werden, was hoffentlich auch irgendwann zu sinkenden Quinoapreisen führt, eines ist Quinoa nämlich nicht: günstig.

Hier mal die Nährwerte von 100g ungekochtem Quinoa lt. Packung

  • 378 kcal/ 1585 kj
  • Eiweiß: 13,6 g
  • Fett: 5,8 g
  • Kohlenhydrate: 65 g
  • Ballaststoffe: 6, g
  • Cholesterin: 0,00 mg
  • Natrium: 9,7 mg
  • Kalzium: 56 mg
  • Eisen 7,5 mg

Nun aber endlich zum Rezept:

Man nehme:

  • 1 Tasse  Quinoa
  • 1 kleine Zucchini
  • 1 Karotte
  • 2-3 Frühlingszwiebeln
  • 1-2 Eier
  • Semmelbrösel
  • 1-2 Handvoll Erdnussflips
  • etwas orientalisches Minzgewürz oder alternativ gehackte Petersilie
  • Gewürze nach Geschmack
  • Rapsöl zum Braten

So wirds gemacht:

  1. Quinoa gut mit heissem Wasser spülen,nach Packungsanweisung garen und abkühlen lassen.
  2. Die Kerne aus der Zucchini entfernen, die Karotte schälen und beides raspeln
  3. Die Frühlingszwiebeln klein schneiden.
  4. Das Gemüse kurz in wenig Fett anbraten
  5. Nun Quinoa und das Gemüse vermischen und gut durchkneten, ein bis zwei Eier dazugeben und weiter kneten, abschmecken und nach Bedarf Semmelbrösel dazugeben, bis sich Frikadellen formen lassen.
  6. Die Erdnussflips zerkleinern (im Mixer oder manuell in einem Gefrierbeutel mit einem Nudelholz) und mit den Semmelbröseln vermischen
  7. Die Frikadellen in dem Semmelbrösel-Flips-Gemisch wenden und wie normale Frikadellen braten.
  8. Nach dem Braten auf etwas Küchenkrepp abtropfen lassen und servieren.

Habt ihr schon Quinoa probiert? Wie bereitet ihr Quinoa zu?

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